Heinrich-Zille-Preis abgeholt

Lo Graf von Blickensdorf und OL vor dem Wohnhaus Heinrich Zilles in Radeburg

OL hat am Sonntag einen Ausflug nach Sachsen gemacht, um sich ehren zu lassen. Der Cartoonist, der die Leser der Berliner Zeitung mit Serien wie „Die Mütter vom Kollwitzplatz“ und „Jürgen, der Trinker“ unterhält, durfte sich in Radeburg den ersten Heinrich-Zille-Preis abholen, den die Geburtsstadt des Zeichners verlieh. Bei seiner Runde durch den Ort stellte OL fest: „Radeburg ist kuschelig, mit Retro-Charme. Und im Geburtshaus von Zille befindet sich jetzt ein Getränkemarkt, was richtig gut passt.“ Der Heinrich-Zille-Preis gehört zu den besonders zerbrechlichen Ehrungen, denn es handelt sich um eine geschmackvolle Kleinplastik aus Glas. Dementsprechend vorsichtig wird der Preisträger damit umgehen: „Der kommt in die Vitrine.“

Berliner Zeitung, 14. Januar 2019

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